Muskelaufbau
Beim
Muskelaufbau sind Blut, Hormone, Kohlenhydrate, Sauerstoff und Proteine beteiligt. Muskeln bestehen aus verschiedenen Muskelfasertypen; schnell und langsam kontrahierende. Wer Muskelaufbau der schnell kontrahierenden Muskelfasern betreibt, fördert insbesondere Muskelaufbau und Kraft. Ein Training der langsamen Fasern fördert die Ausdauer.
Muskelaufbau ist keine Angelegenheit von einem Training weniger Muskeln. Wir bestehen vielmehr aus hunderten von Muskeln die für den Muskelaufbau wichtig sind. Muskeln spielen beispielsweise auch bei der Verdauung eine Rolle, oder beim Augen blinzeln oder beim Lachen. Interessant für den Muskelaufbau sind insbesondere die Skelettmuskeln. Es gibt von den für Muskelaufbau wichtigen Muskeln 600.
Die Muskeln, die vorwiegend aus schnellen Muskelfasern bestehen, sind heller als die langsamen Muskelfasern. Die Muskeln sind von faserigen Strängen (Sehnen) durchzogen. Damit werden unsere Muskeln mit den Knochen verbunden.
Wie arbeiten die Muskeln? Beim Gewichtheben wird im zentralen Nervensystem ein Reiz ausgelöst. Nervenimpulse werden dann an die Muskelfasern weitergegeben. Durch diese Impulse zieht sich der Muskel zusammen. Dazu ist er in der Lage, weil er über gespeichertes Glykogen verfügt. Aus diesen Kohlenhydraten wird die nötige Energie gewonnen. Das Zusammenziehen geschieht also aus der Umwandlung von chemischer in mechanische Energie.
Bei einem anstrengenden Training füllen sich die Muskeln mit Blut. Dieses strömt durch die Kapillargefäße. Das Blut enthält Sauerstoff und Nährstoffe, die den Muskelaufbau und die Regeneration der Muskelfasern unterstützen.
Die genetischen Voraussetzungen sind beim Muskelaufbau nicht zu unterschätzen. Durch die Genetik wird bestimmt, wie viel Muskeln beim Gewichtstraining entwickelt werden. Das kann man bei manchen Studiokollegen sehen, die wenig Workouts machen aber trotzdem schnell Muskeln aufbauen können. Es gibt auch die, die regelmässig hart trainieren aber der Muskelaufbau bleibt mäßig.
Es gibt eine Klassifizierung des Körperbaus:
- Endomorph: Korpulente Personen, meist von kleiner Statur, die mehr Fettzellen besitzen als die anderen Typen.
- Mesomorph: Muskulöse Typen, die leicht Muskeln aufbauen. Sie besitzen eine schmale Taille und wenig Körperfett.
- Ektomorph: Große und schlanke Typen. Sie benötigen für den Muskelaufbau längere Zeit. Muskelaufbau kann nur durch einen Kalorieüberschuss in der Ernährung effektiv angeregt werden.
Der Körperbau der meisten ist allerdings eine Kombination aus den verschiedenen Typen. Wir besitzen oft Merkmale die endo-, meso-, und ektomorph sind, von denen jedoch eines etwas überwiegt. Dieser dominierende Teil bestimmt unseren Muskelaufbau.